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Robert Baden-Powell

Baden-powell.jpg Baden-Powell.png

Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell OM, KCB, GCMG, GCVO (* 22. Februar 1857 in London; † 8. Januar 1941 in Nyeri, Kenia) war der Gründer der Pfadfinderbewegung.

Um die Jugend wieder an die Natur heranzuführen, gründete er 1907 die "Boy Scouts" (zu deutsch "Pfadfinder") und später auch die "Girl Guides" (manchmal auch "Girl Scouts" genannt; zu deutsch "Pfadfinderinnen").

Nachdem Baden-Powell im Jahr 1876 seine schulische Ausbildung im Charterhouse-College beendet hatte, entschloss er sich mit 19 Jahren, eine Prüfung für den Militärdienst abzulegen. Nachdem er als fünftbester von über 700 Bewerbern abschloss, entschied sich Baden-Powell endgültig für eine Offizierslaufbahn beim Militär. Dort machte er eine beachtliche Karriere und wurde national und international sehr bekannt. Im Burenkrieg übernahm er eine bedeutende Aufgabe. Er wurde 1899-1900 mit der Verteidigung von Mafeking in Südafrika beauftragt. Dort stand Baden-Powell einer um ein Vielfaches größeren Übermacht entgegen. Er brauchte in diesem Kampf jeden Mann und war vor allem auch auf die Jugend angewiesen. Mit List und Tücke gelang es ihm, dieser Belagerung von außen 217 Tage, bis zur Befreiung durch britische Truppen, Stand zu halten.

Danach war sein Name in aller Munde. Kinder und Haustiere wurden nach ihm benannt. Baden-Powell wurde von der englischen Königin zum Generalmajor befördert. Er war mit 43 Jahren der jüngste General Englands. Doch der Krieg in Südafrika war noch nicht beendet: Es trieben sich immer noch Banden von Aufständischen herum. Um diese Banden zu bekämpfen, gründete Boden-Powell eine südafrikanische Polizei. Er rüstete sie mit Pferden aus.

Diese Polizei war ein "Prototyp" für das Pfadfindertum. So setzte Baden-Powell bei ihr seine eigene Erziehungsmethode ein, die später auch in der Pfadfinderbewegung zur Verwendung kam.

1908 erschien sein Buch "Scouting for Boys", das als eines der bedeutendsten pädagogischen Werke des 20. Jahrhunderts gilt. Hier formulierte er erstmals den Lehrgrundsatz Learning by doing (Lernen durch Handeln).

1910 ging B.P. in Pension und folgte Einladungen von Pfadfindern aus aller Welt, bis er 1912 sein Herz an eine 32 Jahre jüngere Frau namens Olave St. Claire Soames verlor. Noch im selben Jahr wurde geheiratet, und 1913 erblickte sein Sohn Peter das Licht der Welt. 1915 und 1917 bekamen er und seine Frau 2 Töchter. Die Organisation der Pfadfinderinnen, die sich zu "Girl-Guides" umbenannten, wurde von Olave Baden-Powell übernommen, während sich B.P. weiterhin um die männlichen Pfadfinder kümmerte.

Ab 1910 wird Baden-Powell mit Ehrendoktarten verschiedener Universitäten geehrt,ihm wurden hohe Orden aus aller Welt verliehen und er erhielt hohe Pfadfinderauszeichnungen von den nationalen Pfadfinderverbänden z.B. 1927 auf einem Großlager in Schweden das Große Dankabzeichen vom ÖPB und die Goldene Gemse des ÖPB (bis 2000 nur 5 mal verliehen).

Ein schottischer Edelmann schenkte den Pfadfindern im Jahr 1919 schließlich den Gilwell-Park bei London, wo B.P. ein Ausbildungszentrum für Scoutmaster installierte. Ein Jahr später wurde er beim 1.Welt-Jamboree zum "Chief Scout of the World" ernannt.

1920 fand das erste Jamboree (Weltpfadfindertreffen) in London statt, 8.000 Pfadfinder aus 34 Nationen nahmen teil.

Über das ursprüngliche Ziel (Überleben in der Natur) hinaus steht das Pfadfindertum für Hilfsbereitschaft, "Lernen durch Machen" (Learning by doing) und soziales Engagement. Vor allem dieser Aspekt hat dazu beigetragen, es trotz seiner ursprünglich militärischen Ausrichtung bis in unsere Tage zu erhalten.

1921 Robert Baden-Powell wurde Baronet und 1929 Baron Baden-Powell, of Gilwell. Die Verleihung dieses Titels verkündete am 3.Welt-Jamboree in Birkenhead im Auftrag Königs George V. der Prince of Wales (Edward VIII) in voller Pfadfinderuniform. Ebenfalls während des 3.Welt-Jamborees erhält Bipi ein besonderes Geschenk von den Pfadfindern. Es ist ein Rolls-Royce und ein Wohnwagen. Bipi tauft ihn Jam Roll.

Beim Jamboree 1929 waren es schon 50.000 Pfadfinder aus 72 Ländern (41 Nationen und 31 Teile des Empire).

1935 wurde ihm als erstem Pfadfinder die höchste Auszeichnung, der Bronze Wolf einstimmig durch das Internationale Komitee in Stockholm verliehen.

1937 Baden-Powell hielt am 5.Welt-Jamboree in Vogelenzang Holland seine Abschiedsrede.

Baden-Powell starb am 8. Januar 1941 in Nyeri in Kenia und hinterließ allen Pfadfindern einen Abschiedsbrief.


Liebe Pfadfinder!

In dem Theaterstück "Peter Pan", das Ihr vielleicht kennt, ist der Piratenhäuptling stets dabei, seine Totenrede abzufassen, aus Furcht, er könne, wenn seine Todesstunde käme, dazu keine Zeit mehr finden. Mir geht es ganz ähnlich. Ich liege zwar noch nicht im Sterben, aber der Tag ist nicht mehr fern. Darum möchte ich noch ein Abschiedswort an Euch richten. Denkt daran, daß es meine letzte Botschaft an Euch ist, und beherzt sie wohl.

Mein Leben war glücklich, und ich möchte nur wünschen, daß jeder von Euch ebenso glücklich lebt.

Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Glück ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. Ein wichtiger Schritt zum Glück besteht darin, daß Ihr Euch nützlich erweist und des Lebens froh werdet, wenn Ihr einmal Männer sein werdet.

Das Studium der Natur wird Euch all die Schönheiten und Wunder zeigen, mit denen Gott die Welt ausgestattet hat. Euch zur Freude. Seid zufrieden mit dem, was Euch gegeben ist, und macht davon den bestmöglichen Gebrauch. Trachtet danach, jeder Sache eine gute Seite abzugewinnen.

Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin, daß Ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bißchen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.

Wenn dann Euer Leben zuende geht, mögt Ihr ruhig sterben im Bewußtsein, Eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer Euer Bestes getan zu haben.

Seid in diesem Sinn "allzeit bereit", um glücklich zu leben und glücklich zu sterben. - Haltet Euch immer an das Pfadfinderversprechen, auch dann, wenn Ihr keine Knaben mehr seid.

Euer Freund

Baden Powell of Gilwell

Baden-Powell komponierte auch den Pfadfinderpfiff als Erkennungsmelodie der Pfadfinder.

Der von Robert Baden-Powell komponierte Pfadfinderpfiff dient bei allen Pfadfindern der Welt als akustisches Erkennungszeichen.

Pfadfinderpfiff.png

Text: Alle Pfadfinder sind gleich auf der Welt

Quelle: Wikipedia; Scout-o-wiki

Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg

*** News ***


... bald wieder hier!!!

Gruppenstunden

Die "Wölflinge"woelfi.gif
(Kinder zw. 7 und 10 Jahren)
treffen sich im Pfarrheim
in Wedel
Freitags um 17:00 Uhr,

die "Jungpfadfinder" Kobold
(Kinder zw. 10 und 13 Jahren)
treffen sich im Pfarrheim
in Wedel.
Freitags um 17:00 Uhr,
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und die "Pfadfinder" DPSG-Lilie_gruen
(
Jugendliche von 14 bis 16 Jahren)
treffen sich im Pfarrheim
in Wedel
Freitags um 18:30 Uhr.